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© Auf den Spuren der Seele • Thema anzeigen - Die Chrästoi

Die Chrästoi

Alles zum Ursprung des Christentums

Beitragvon Merit » So 24. Feb 2013, 17:34




Urchristen – na ja, denn Christen waren sie ja nicht. Sie waren Anhänger jener Philosophie, die, wie Flavius Josephus schreibt, „nicht bei uns entstanden ist, aber bei uns viele Anhänger hat“ – und nun haben die Gelehrten gerätselt, was das denn sein könnte und ich kann euch sagen, auf mindestens drei oder dreizehn Philosophien sind sie dabei gekommen, irgendwann haben sie aber aufgegeben und eine „synkretistische Religion“ draus gemacht – aber pfui doch. Denn – es gibt schlechtweg für Israel keinen Philosophen, nein, auch nicht den alten Philo, denn der ist Alexandriner. Bei uns entstanden meint aber: Israel. Also die Philosophie ist gemeint, die „nicht bei uns entstanden ist“, also nicht in Israel.

Chrästoi – das kann man übersetzen als „Sanftmütige, Gütige“ aber auch als „Nützliche, Brauchbare“ – Sklaven wurden so genannt, aber auch ein nützliches Handbuch zu irgendetwas wird bis in unsere Tage so genannt: Chrestomathie. Jedenfalls nannten sie sich im Andenken an ihren Gründer, den sie Chrästos nannten, selbst so. Sie waren Philosophen, keine Gläubigen. Sie verehrten keinen Gott, aber sie wandten sich auch nicht gegen die Götter der Anderen. Sie trafen sich, wie andere Vereine auch, mehr oder weniger regelmäßig, um miteinander zu diskutieren oder Vorträge zu hören oder auch einfach nur um beisammen zu sein. Gebetet haben sie nicht. Lange nachdem es die Christen – unter ihnen auch die ersten Christen, die Urchristen – schon gab, mokiert sich ein Christ über die Chrästen, die äßen Opferfleisch ... der Mann hat entschieden etwas nicht begriffen.

Die Philosophie der Chrästen aber verbreitete sich mit großer Geschwindigkeit über das ganze römische Reich und sogar darüber hinaus in Richtung Osten, denn da saßen die Perser und hatten ebenfalls Interesse an neuen Ideen. Ansonsten erging es ihnen wie Israel, sie hatten keine eigenen Philosophen. Die Philosophie der Chrästen wurde mit der Zeit gar zu „der“ Philosophie schlechthin. Heute, da man nichts mehr von ihr weiß, respektive wissen will, bezeichnet man sie schüchtern als Neuplatonismus oder als Stoa. Aber sie war weder das Eine, noch das Andere. Zwar stellte sie, wie die Stoa, die Selbsterkenntnis in den Mittelpunkt ihres Interesses, aber sie meinte damit weniger ein ethisches als ein spirituelles Erkennen der eigenen Natur. Ihr war nicht wichtig, besonders tugendhaft oder auch besonders exzentrisch zu sein, ihr war nur wichtig, dass der Mensch über seine wahre Natur Bescheid wissen und sich soweit das möglich war, dieser entsprechend verhalten sollte. Inhalt dieser Lehre war (und ist) die Methode, wie man seine wahre Natur finden kann und was man mit dieser wahren Natur alles finden kann, war dann Inhalt des gegenseitigen Austauschs.

Urchristen – da denkt man doch sofort an Jesus und in der Tat, der Begründer dieser Philosophie war ein Jude und hieß Jesus, aber das war dann auch schon alles. Mit dem Christus hatte er nichts zu schaffen und sein Lebenslauf war ein ganz anderer, er war als Person auch gar nicht wichtig, nur die Lehre, die er gebracht hatte, war es. Denn die zeitigte Ergebnisse und zwar bei Männern wie bei Frauen, die natürlich völlig gleich behandelt wurden. wie das auch bei anderen Philosophien üblich war, außer natürlich bei Plato. Mit den Juden standen die Chrästen übrigens ziemlich über Kreuz und das beruhte auf Gegenseitigkeit, auch die Juden konnten die Chrästen nicht leiden, denn die waren erklärter weise gottlos, sie hatten ja keine Religion.

Aber sonst hatten (und haben) sie alles, was man als Mensch nur haben kann, nämlich den unverstellten Draht zur geistigen Welt. Sie machten kein Theater darum, sondern gingen mit der geistigen Welt ebenso natürlich und selbstverständlich um wie mit der irdischen. Sie waren mit modernen Esoterikern nicht zu vergleichen: an denen gemessen waren sie nüchterne Realisten, nur war eben ihre Wirklichkeit mindestens so groß wie die der Esoteriker, wenn nicht gar sehr viel größer. Sie waren nicht heilig, sondern lebenstüchtig und lebenslustig. Erst in späteren Jahren und Jahrzehnten schlichen sich religiöse Konterbande auch bei ihnen ein und sie wurden zu Muckern und Betbrüdern/Betschwestern und zu Leuten mit lauter krausen Ideen und Ritualen im Kopf, aber da hatten sie ihre beste Zeit schon hinter sich und letztenendes weiß man auch nicht, ob nicht diese etwas seltsamen Gestalten vielmehr Christen waren, die versuchten, ihre Religion mit Hilfe mancher Anleihen von den Chrästen ein wenig aufzupolieren. Denn als diese abenteuerlichen Gestalten auftauchen, sind auch die Christen längst zugange.

Natürlich haben beide sich gegeneinander erbittert abgesetzt, das interne Gezänk vor allem der Christen füllt ganze Bücher – aber der römische Staat blieb an dieser Auseinandersetzung unbeteiligt, bis das Christentum 390 unserer Zeitrechnung zur Staatsreligion wurde – ab dann ging es den Chrästen schlecht und weil sie oft selbst nicht mehr so genau wussten, wo sie eigentlich standen, marschierten sie in die Untergrundreligion und da ging es ihnen nicht besser. Immer mehr Obskures mischte sich unter ihre Gedanken und sauber gearbeitet wurde eh schon lange nicht mehr, an die Stelle der Selbsterkenntnis war das hoffnungslose Herumtasten in irgendwelchen okkulten Bereichen getreten. Nüchtern konnte man diese Leute nicht mehr nennen, lebenslustig auch nicht. Wenn aber der römische Staat Christen verfolgt haben will – Chrästen waren mit Sicherheit nicht darunter, denn die Philosophie der Chrästen gefiel sogar Kaisern, die gegen die Christen ganz entschieden etwas einzuwenden hatten, wie Marcus Aurelius. Es ist erwiesen, dass dieser Kaiser einen ägyptischen Seelsorger in seiner Nähe hatte, und der war Chräste und das war überhaupt nicht exotisch. In der großen Zeit des Kaiserreichs stolpert man allerwegen über Chrästen in allen Schichten der Bevölkerung und durch das gesamte Reich.

Einigermaßen sauber erhielt sich die Lehre in Gallien, dort wurde sie erst im Mittelalter durch Zuzug aus dem griechischen Osten verdorben mit der Folge, dass die „Katharer“ von den Christen ausgerottet wurden und die machten keine Unterschiede zwischen denen, mit denen sie mehr als tausend Jahre friedlich ausgekommen waren und denen, die sich aggressiv gegen die Christen aufführten.

Einigermaßen sauber erhielt die Lehre sich auch in Nordafrika, denn die westlichen Manichäer hielten die Philosophie hoch in Ehren und benutzten den neuen Namen eher als Schutzschild, denn als Inhaltsangabe. Augustinus berichtet uns, dass noch zu Zeiten da die Philosophie im Osten längst darnieder lag, in Aberglauben und Obskurantismus abgeglitten war, sie im Westen von beträchtlichem Einfluss war und man in Rom keinen ordentlichen Job als Rhetor bekommen konnte, wenn man nicht ein Manichäer, sprich Chräste, war. Wie gesagt, das Christentum war damals bereits Staatsreligion.


Im Mittelalter waren die Chrästen sicher noch vorhanden, hier und da gibt es verstreute Notizen, aber mit Ausnahme der Katharer spielten sie keine Rolle mehr und nach der Reformation sind sie ganz verschwunden. Keineswegs stehen sie hinter jeder Häresie. Erst in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts eröffnete sich diese Philosophie von neuem, indem ihre Basisschrift, das sogenannte Thomasevangelium, vollständig wiederentdeckt und darüber hinaus in seinem Wert erkannt wurde. Seither ist es viele Male publiziert worden, allerdings sind die meisten Publikationen von zweifelhaftem Wert – wir geben hier eine philologisch sorgfältig abgesicherte Übertragung, die im Unterschied zu allen anderen das christliche Neue Testament nicht dauernd im Hintergrund mithören lässt. Und so geht es nun weiter wie es gehen soll und die zweitausend Jahre dazwischen sind nur noch Geschichte. Fragen können wieder richtig beantwortet werden, nachdem sie lange Zeit nicht oder nur falsch beantwortet werden konnten. Die Selbsterkenntnis kann wieder praktiziert werden und bringt, man soll es nicht glauben, die gleichen Ergebnisse wie sie sie zweitausend Jahre zuvor verlässlich gebracht hat. Das erweist die Methode als zeitlos gültig und wenn man sich näher damit befasst, ist auch nichts Obskures oder Okkultes daran, allerdings ist sie nicht in einem Wochenendseminar zu erfassen, ein paar Jahre braucht man schon dazu, womöglich auch länger nur: Christentum ist es eben nicht, auch kein Ur – Christentum. Vor der Verwechslung sei dringend gewarnt.
.. wer Schlechtes über den reinen Geist sagt, dem wird nicht vergeben, weder auf Erden, noch im Licht..
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