Reise zu sich selbst - Merits überbordende Fantasien

Hier könnt Ihr Eure spirituellen Erfahrungen, auch der Suche nach Eurer wahren Natur posten im alten Ägypten auch Unterweltsfahrt genannt.

Beitragvon Merit » Mi 3. Sep 2014, 07:07

Ich habe erst lange überlegt, ob ich das überhaupt mache. Dann habe ich überlegt, ob ich es nicht im internen Erkenntnisforum mache, aber da ist der Zugang nicht ungehindert und die Gefahr groß, dass das Eine oder Andere entstellt würde. Darauf dachte ich an die Erkenntnis - Edition, aber die ist mir für diesen Zweck zu offiziell. Und so bin ich hier gelandet, wo es nicht zu privat ist, aber auch nicht zu offiziell. Dann blieb die Platzierung hier: sollte ich es in meinem persönlichen Thema veröffentlichen? Es betrifft ja nicht meine Person und neue Erkenntnisse sind von überbordenden Fantasien nicht zu erwarten, also gehört das alles doch im weitesten Sinne ins Reich der Träume. Wir wissen ja alle, was für ein Reich das ist.

Ich erinnere mich noch an einen Satz einer bei mir leider aufgrund ihrer Taten nicht sehr angesehenen Dame. Er lautete: die Juliane muss sich ja ganz schön einsam vorgekommen sein, all die Zeit. Darauf kann ich jetzt nur antworten: Jein.. einerseits sicher, denn da ist niemand sonst. Andererseits ist hier alles voll von dem, was werden kann und insofern ist da überhaupt kein Platz für Einsamkeit. Da wird nie einer sein und da war auch nie einer.

Ehe eines nicht getan ist, kann das Nächste nicht getan werden. Aber nun ist eines getan und so wurde die nächste Arbeit möglich. Das macht erst einmal froh und so fühlte ich mich auch zunächst - leider nur für ein paar Augenblicke, denn sofort fand ich mich mit etwas konfrontiert, das ich eigentlich hätte wissen sollen, aber "mich neu erfinden" ist einfach nicht mein Stil und also hat mich dies irritiert. Wie soll ich mich neu erfinden? Das wusste mir derjenige, der es verlangte, auch nicht zu sagen. Leider sagte er nicht, dass er es einfach nicht wisse, sondern tat geheimnisvoll - und Geheimnisse kann ich auf den Tod nicht leiden. Aber was immer ich davon hielt, das Ding nahm seinen Lauf und daraus ergaben sich neue Konstellationen, die aber jeder von seinem jeweils anderen Standpunkt aus wahrnahm. Es war etwas anders geworden und jemand zeterte mir etwas vor von Verwirrtheit, in der ich mich befinden sollte, dabei spiegelte er nur die eigenen Veränderung in der ich dann natürlich auch eine andere Position einnahm.

Jemand anders erprobte seine psychologischen Kenntnisse an mir, dem hab ich das Maul verboten, der soll seine Etüden an anderen abarbeiten, mir reicht's. Ein für allemal. Vernünftig reden - gern, aber nicht verquaste Hypothesen übergeholfen bekommen. Wenn schon, dann nehmen sich bitte beide Gesprächspartner ernst, es geht nicht an, dass jemand die Ansicht des Anderen einfach abbügelt und sich nicht mit ihr auseinandersetzt.

Es geht auch nicht an, dass jemand das, was er nicht versteht, einfach als Verwirrung abtut. Aber ich verstehe, wenn sich jemand vor diesen Schritten im Unbekannten fürchtet, so sehr, dass er sogar den direkten Kontakt verweigert - aus purer Angst in etwas hinein gezogen zu werden, was ihm noch zu neu ist um es beherrschen zu können. Ich kann ihn trösten: man beherrscht es nie, entweder man springt ins dunkle Wasser oder man bleibt zagend am Rande stehen und das in Ewigkeit. Noch steht er am Rand, aber wie ich spüre, bereitet er sich schon vor auf den großen Sprung ins Neue. Es kann ja nichts passieren, außer dass der erste Sprung etwas von einem "Bauchklatscher" hat - das zwickt bekanntlich ein bisschen an den Weichteilen,aber Schlimmeres geschieht nicht. Nun, auch in diesem Falle hab ich abzuwarten bis er sich ein Herz fasst. Denn hier brauchen wir einander, gerade am Anfang, mehr denn je. Hier kann keiner unserer alten Freunde oder Feinde uns helfen. Sagte ich nicht, der "Zug" müsse noch zu unseren hiesigen Lebzeiten auf's richtige Gleis? Nun wohl, was ich dazu tun konnte, hab ich getan und mich dafür beleidigen und beschimpfen und verraten lassen, aber was soll's. wichtig ist allein, dass es beginnen kann - ja, was denn eigentlich?

Der nächste Kreis des Lebens, könnte man es nennen, denn mit seiner Vollständigkeit hat er den ersten Kreis vollendet, wir treten ein in das Erwachsenenalter des Geistes, wenn man so will. Als wir begannen, waren wir beide klein und wuchsen mit dem, was durch uns geschah auch selbst. Nun nehmen wir alles, was wir bis dahin wurden, in neue Umstände mit und uns werden wieder Dinge begegnen, die wir erst nach und nach als aus uns entstanden begreifen werden, manches eher, manches wird länger währen. Wir werden als Menschen nicht viel davon spüren und das ist auch gut so. Denn diese Sphäre muss desungeachtet weitergehen, wir brauchen sie und wir brauchen die Wesen, die in ihr herangebildet werden. Damit wäre diese Sphäre dann ein Ganzes geworden, indem sie durch andere Umständen und Gegebenheiten relativiert wird. Aber er wird vielleicht jetzt besser verstehen, warum ich mich weigere, vom Unendlichen als einem Ganzen zu sprechen und es so auch nur zu denken...

nun, was mich angeht, ich bin gespannt, was alles an überbordender Fantasie in uns beiden stecken mag...und wie Chaos und Ordnung mit dem allen zurechtkommen werden...
.. wer Schlechtes über den reinen Geist sagt, dem wird nicht vergeben, weder auf Erden, noch im Licht..
Merit Offline

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